Verarbeitbare Materialien per FFF (FDM) Verfahren

Grundsätzlich muss erwähnt werden, dass es noch keine Norm über die genaue Zusammensetzung von druckfähigen Kunststoffen gibt. Das heißt, dass fast jeder Hersteller eigene Varianten eines Kunststofftyps erstellt und vertreibt. Oft kann man sogar Druckabweichungen bei Materialien des gleichen Herstellers bei verschiedenen Farben erkennen, was den Druck teilweise erschwert. Folgend gibt es eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten per FFF Verfahren druckbaren Materialien.

Die Wichtigsten/Häufigsten sind:

 

ABS (Acrylnitril-Butadien-Styrol)

Glastemperatur: ~95°C
Schmelzpunkt: ~215-225°C
Drucktemperatur: ~225-245°C

Zugfestigkeit: 32 bis 56 N/mm2
Wärmeleitfähigkeit: 0,18 W/(m · K)
Dichte: 1,04 bis 1,12 g/cm3
Elastizitätsmodul: 1900–2700 MPa
Löslichkeit: unlöslich in Wasser, Ethanol, Mineralölen; löslich in Aceton, Methylethylketon, Dichlormethan
(Daten aus Wikipedia)

Erfahrungsgemäß ist ABS ein Kunststoff welcher aufgrund  der eigenen hohen Wärmeausdehnung über lange Distanzen schwer zu drucken ist. Unter gewissen Vorraussetzungen können aus ABS gute Bauteile gefertigt werden, welche auch eine relativ hohe Stabilität aufweisen. ABS ist sehr gut mechanisch nachbearbeitbar. Die Tatsache dass es in Aceton löslich ist, ermöglicht es die Oberfläche von ABS Bauteilen über eine spezielle Vorgangsweise sehr gut und einfach zu glätten.


PLA (Polyactide/Polymilchsäure)

Drucktemperatur: 210-235°C (Normalfilament)

Glastemperatur: 45-65°C
Schmelzpunkt: 150-160°C
Zugfestigkeit: 10 bis 60 MPa
Dichte: 1,21 bis 1,43 g/cm3
Wasseraufnahme: 0.5–50 %
Löslichkeit: löslich in Dichlormethan, Trichlormethan
(Daten aus Wikipedia)

PLA ist ein eher spröder Werkstoff. Daher ist er auch mechanisch nicht ganz so leicht nachzubearbeiten. Des weiteren sind ein paar mechanische Verfahren wie Drehen, nicht immer sinnvoll, da der Kunststoff durch die niedrige Glastemperatur, während dem Bearbeiten schnell plastisch wird. Somit kann Formtreue nicht gewährleistet werden. Man kann allerdings durch sehr geringen Zerspanungsvorschub gegenwirken. PLA hat einen niedrigeren Ausdehnungskoeffizient. Dadurch können auch größere Objekte ohne große Probleme gedruckt werden.

Soft PLA

Wenn man PLA mit Weichmachern und anderen Zusätzen vermischt, entsteht Soft PLA. Dieses ist ein flexibles PLA, welches zur Fertigung für FLEX-Teile wie z.B. Riemen benutzt werden kann.

 

 

Weitere verwendete Kunststoffe sind:

LAYBRICK

Kunststoff mit Steinoptik

 

LAYWOOD

Kunststoff mit Holzoptik.


PS/HIPS


BENDLAY


PVA


NYLON

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